Was ist Tiefenentspannung oder Hypnose?
Die klassische Definition der Hypnose lautet: Es ist ein veränderter Bewusstseinszustand mit Einengung des Tagesbewusstseins einerseits bei gleichzeitiger Bewusstseinserweiterung des Unterbewusstseins.
Der Mensch ist mindestens zweimal am Tag in einem hypnoseähnlichen Zustand. Dieser Zustand ist bei jedem, an jedem Tag, beim Erwachen und beim Einschlafen vorhanden.
Der medizinisch tätige Hypnotiseur unterliegt der Schweigepflicht. Er verhilft dem Patienten in einen der vorher erwähnten Bewusstseinszustände zu gelangen.
Unter Anwendung verschiedener Hypnose-Techniken versetzt er den Patienten in die Lage Problemlösungen zu finden und das eigene Unterbewusstsein „anzuzapfen“.
Die Selbstheilungskräfte des Körpers, der Seele und des Geistes werden so angeregt und verstärkt.
Ebenso ist es möglich Unbewusstes in das Bewusstsein „zu verschieben“, um dort bewusst bearbeitet bzw. verarbeitet zu werden.
Lassen Sie sich nicht blenden von den sogenannten „Schau-Hypnosen“. Dort werden zwar „erstaunliche“ Dinge gezeigt, aber es sind und bleiben dennoch Schau-Effekte, die oftmals durch das „lächerlich machen“ der hypnotisierten Personen, einen negativen Eindruck, beim Hypnotisierten und beim Zuschauer, hinterlassen.
Dieses hat mit einer medizinischen Hypnose sehr wenig gemeinsam.
Wie erreiche ich den Zustand der Tiefenentspannung oder Hypnose?
Durch Konzentration auf das, was der Hypnose-Therapeut Ihnen sagt. Auf keinen Fall durch Medikamente oder dergleichen.
Ist jeder hypnotisierbar?
Ja - mit Ausnahme von schwer psychisch behinderten Menschen. Je intelligenter und fantasiebegabter der Mensch, desto leichter gelangt er in den Zustand der Tiefenentspannung oder hypnotischen Trance.
Wie fühlt man sich in Hypnose?
Auf jeden Fall erst einmal entspannt.
Hypnose ist ein tranceähnlicher Zustand, der zwischen wach und schlafend liegt. Das Bewusstsein ist keinesfalls ausgeschaltet. Man sieht, hört und fühlt während dieser Zeit alles was um einen herum vorgeht und kann den Zustand der Hypnose jederzeit selbst beenden, z.B. bei Selbsthypnose.
Es ist also völlig unmöglich in Hypnose gegen seinen Willen beeinflusst zu werden.
Man plaudert auch nicht ungewollt aus dem „Nähkästchen“ – d.h. man gibt nur preis, worüber man sprechen möchte.
Nun, ich setze die Tiefenentspannung und Hypnose therapeutisch ein.
Weitere Informationen finden Sie oben bei "Anwendungsbeispiele und mehr".
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